Details
Botanischer Name
Mentha piperita / L.
Herstellung
Gewinnung des ätherischen Öls mittels Wasserdampfdestillation der Stängel und Blätter der Mentha piperita L.
Geschichte
Die Minze liefert uns einen legendären und mythologischen Corpus, der ebenso breit gefächert ist, wie die Anzahl von Hybriden dieser Pflanze. Eben wurde sie noch durch die Liebe, die ihr der Hades entgegenbrachte mit der Hölle in Verbindung gebracht, schon war sie der Göttin des Lebens, Demeter, zu Diensten. Die Minze wird seit jeher als ambivalent wahrgenommen. Im Mittelalter wurde eine ähnliche Einstellung zu der Pflanze übernommen. Sie wurde für ihre aufbauenden und reinigenden Eigenschaften gerühmt, entkam wegen ihrer anregenden Eigenschaften auf die Sinne aber auch nicht dem mittelalterlichem Argwohn. Heutzutage wird die Minze ausschließlich mit ihrem Duft in Verbindung gebracht, der als Sinnbild für Frische gilt.
Vorsichtsmaßnahmen
Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Kontakt mit den Augen vermeiden. Zur Beduftung in sehr niedriger Dosis und verdünnen. Nicht für Kinder unter 5 Jahren geeignet. Während der Schwangerschaft vermeiden. Reizt die Augen. Niemals ins Badewasser geben, da es einen thermischen Schock auslösen kann. Nicht unverdünnt auf die Haut auftragen, da es leicht reizend wirkt.
Aromatische Zusammensetzung
Menthol, Menthon, Menthofuran Menthylacetat
Bedeutung bei der Parfümherstellung
Krautiger, frischer, aufsteigender Mentholduft, leichte trockene Note, leicht nach Lavendel. Süßlicher, leicht stechender und bitterer Geschmack.
Anwendungsgebiet
Duftgeräte, Inhalation
Duftfamilie
aromatisch
Wirkung
stärkend
Mondphasen
Zunehmender Halbmond




































